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Infoabend

Im Rahmen der Klimaschutzberatung findet am

28. Februar 2012 um 18:30 Uhr
im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Bayreuth

ein Vortragsabend zu den Themen „Energetische Sanierung“ sowie „Denkmalschutz und Dämmung“
statt.

Hierzu laden die Energieagentur Oberfranken e.V.  und der Landkreis Bayreuth Sie herzlich ein.

Ländertour 2012

Bioenergie – Partnerschaften Hollfeld

C.A.R.M.E.N. – Praxistour 2012

Am 1. März veranstaltet C.A.R.M.E.N. im Rahmen der Ländertour 2012 ein Fachgespräch zum Thema Bioenergiepartnerschaften mit anschließender Anlagenbesichtigung in Hollfeld im Landkreis Bayreuth.
Bioenergieprojekte bieten große ökologische, ökonomische und soziale Potentiale, wenn sie nachhaltig und effizient umgesetzt werden.

Um dies zu erreichen, müssen häufig Hindernisse wie fehlendes Kapital überwunden und die richtigen Partner für ein Projekt gefunden werden.

Die Ländertour 2012 stellt Bioenergie-Partnerschaften vor. Die Beispiele zeigen, wie die Einbindung von Partnern aus Gewerbe und Kommune und die Beteiligung der Bürger Bioenergieprojekte erfolgreich machen.

Die Stadt Hollfeld in der Fränkischen Schweiz im Landkreis Bayreuth setzt schon seit 2004 auf Bioenergie. Die Staatliche Gesamtschule, die Grundschule, zwei Kindergärten, die Stadthalle, das Seniorenheim, das Rathaus, die Kirche und weitere private Abnehmer werden von einer Hackschnitzelheizung und seit Ende 2011 zusätzlich von der Abwärme einer Biogasanlage versorgt.

Die Veranstaltung im Rahmen der Ländertour 2012 bietet Land- und Forstwirten, Gemeinden, Interessierten anderer Wirtschaftsbereiche und Verbrauchern die Gelegenheit die Bioenergie-Region Bayreuth und die Wärmeversorgung in Hollfeld näher kennen zu lernen. Außerdem können die Hackschnitzelheizung und die Biogasanlage besichtigt werden.

Download

Programm und Anmeldung  für Hollfeld

Ländertour 2012-Flyer

Wie kann man Bioenergie umweltverträglich nutzen und wie kann man dabei Konflikte vermeiden?  Die Bürgermeister von Pottenstein, Creußen, Igensdorf, Plech, Pegnitz und Gößweinstein haben auf diese Fragen seit heute eine Antwort.

Für diese Kommunen wurden nach fast zwei Jahren Erstellungszeit am 22.12.2011 so genannte Bioenergie-Kulissenpläne offiziell bei einer Pressekonferenz in Pottenstein vorgestellt.  Mittels dieser Pläne haben die Bürgermeister nun eine praxisnahe Planungshilfe an der Hand. Das Besondere dabei ist, dass die Erstellung der Kulissenpläne in den Kommunen als fachlich fundierte Grundlage für eine Diskussion über die künftige Nutzung erneuerbarer Energie gedient hatte. In den Diskussionsprozess wurden Vertreter aus der Verwaltung, interessierte Bürger und Fachbehörden einbezogen. Das Ergebnis sind konsensfähige Lösungen zur Nutzung erneuerbarer Energien, die nun realisiert werden sollen.

Weitere Informationen zu den Kulissenplänen sowie Downloadmöglichkeiten finden Sie auf der Bioenergieregion-Homepage.

Auf unserer Homepage können jetzt aktuelle Daten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in den Region heruntergeladen werden. Auf diese Weise soll ein Überblick über die derzeitige Bedeutung von Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Bioenergie, Klärgas und Geothermie gegeben werden. Unter Berücksichtigung aktuell geplanter Projekte in diesen Bereichen wurde auch eine erste Prognose für die nächsten Jahre erstellt. Zusätzlich wurde überlegt, auf welche Weise das langfristige Ziel einer hundertprozentigen Versorgung mit erneuerbaren Energien erreicht werden kann.

Die Daten für alle Städte, Märkte und Gemeinden der Bioenergieregion Bayreuth stehen hier zur Verfügung.

BLINK ist ein neues Energiemagazin der Initiative INKAS+SOLAR  GmbH & CO. KG. Sie soll den Blick auf Erneuerbare Energien in der Region werfen, akutelle Projekte vorstellen, Termine ankündigen und Trends skizzieren. Im Mittelpunkt stehen Gebäudeeigentümer, Mieter oder Gewerbebetrieb.

Das Internetmagazin ist online auf der Seite von INKAS+SOLAR zu finden oder direkt unter  http://www.inkasplus.de/download/BLINK01_2011_web.pdf einsehbar.

Ja zum Klimaschutzkonzept für den Landkreis Bayreuth

Am 9.12.2011 stimmte der Kreisausschuss einstimmig für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes. Dieses soll bis zum März 2012 in Auftrag gegeben werden. Im Rahmen der Aufstellung des Klimaschutzkonzeptes werden zahlreiche Daten über erneuerbare Energien und Einsparpoteniale gesammelt. Auf diese Basisdaten aufbauend, enthält das Klimaschutzkonzept relevante Einsparpotentiale des Landkreises, konkrete Klimaschutzziele und Maßnahmen zur Erreichung der gesetzen Ziele. Auf Grundlage der Basisdaten, Prognosen und Handlungsempfehlungen können beispielsweise zielgerichtetere Aktivitäten der Klimaregio und der Bioenergieregion Bayreuth ermöglicht werden.
Nachdem der Kreisausschusses bereits der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes zugestimmt hat, besteht der nächste Schritt im Einreichen eines Antrags auf Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes beim Projektträger Jülich bis 31.März 2012. Anschließend werden Angebote von externen Dienstleistern zur Erstellung des Konzeptes eingeholt.

Ja zur Weiterförderung der Bioenergieregion Bayreuth

Neben der Bewilligung eines Klimschutzkonzeptes für den Landkreis stimmte der Kreistag auch für eine Weiterförderung der Bioenergieregion Bayreuth bis mindestens 2015. Damit sind die Weichen für die zweite Förderperiode, zumindest vom Landkreis gestellt. Die Entscheidung des Stadtrats steht noch aus.

Die Weiterförderung ist kein Automatismus. Voraussetzungen sind ein erfolgreicher Abschluss der ersten Förderphase und bis zum 31.3.2012 die Erstellung eines neuen Regionalentwicklungskonzeptes zum Ausbau der Bioenergie. Werden diese Bedingungen erfüllt, können Fördermittel für Personalkosten, Studien, Qualifizierungs- und Kooperationsmaßnahmen sowie für Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Investitionskosten für den Bau und die Planung von Bioenergieanlagen sind dagegen nicht förderfähig.

Ja zur Weiterförderung der Klimaschutzberatungsstellt

Der Kreisausschuss stimmte darüber hinaus für ein weiteres Jahr der Weiterförderung der Klimaschutzberatungsstelle der Energieagentur Oberfranken zu. Das Angebot richtet sich an private Haushalte, um diesen eine neutrale und objektive Orientierung bei der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen im Gebäudebereich zu ermöglichen.

Die Bioenergieregion Bayreuth bezuschusst Qualifizierungsmaßnahmen für Bioenergieanlagenbetreiber, deren Mitarbeiter oder am Bau einer Bioenergieanlage interessierte Personen aus der Bioenergieregion Bayreuth. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Fachvorhabens „Effizienzsteigerung von Bioenergieanlagen“ und soll den optimalen Betrieb von Bioenergieanlagen fördern.
 
Vorrangig bezuschusst wird das Fortbildungsprogramm des Biogasforums Bayern, aber auch andere Qualifizierungsmaßnahmen können in Absprache mit der Bioenergieregion Bayreuth gefördert werden. Das Fortbildungsprogramm des Biogasforum Bayern umfasst mehrere 2-tägige Module die einzeln oder in Kombination besucht werden können. Veranstaltungsort sind u.a. die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sie unter http://www.biogas-forum-bayern.de/schulungen .
 
Informationen zum Förderablauf und den Rahmenbedingungen der Förderung finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.region-bayreuth.de/Bioenergieregion/Aktuell.aspx

Pressemitteilung der FNR

Stiftung Warentest präsentiert Testergebnisse zu Kaminöfen – auch Handhabung beeinflusst Emissionen maßgeblich

In der Novemberausgabe der Zeitschrift „test“ werden die Ergebnisse des aktuellen Warentests Kaminöfen vorgestellt. Die vergleichende Untersuchung der Stiftung Warentest unterzog insgesamt 18 Öfen, davon 14 Kaminöfen und 4 Pelletöfen, intensiven Prüfungen und Messungen. Auf dem Prüfstand stand eine breite Produktpalette vom Baumarkt-Kaminofen für 200 € bis hin zum hochwertigen, Wasser führenden und als Heizung für das gesamte Haus geeigneten Pelletofen für 9.000 Euro.

Bei den Prüfstandsmessungen wurden die Staub-, Kohlenstoffmonoxid- und Stickstoffoxid-Emissionen gemessen sowie Wärmeleistung und Wirkungsgrad ermittelt. Die Tester prüften auch die Teillastfähigkeit der Öfen und die Emissionen im Teillastbetrieb. Daneben wurden Handhabung, Sicherheit und Verarbeitung in Augenschein genommen.

Im Ergebnis zeigen sich sehr deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen. In den Prüfkriterien Effizienz und Umwelteigenschaften zeigen die Pelletöfen besonders gute Ergebnisse. Bei den Kaminöfen streuen die Ergebnisse in den Prüfkategorien Effizienz und Umwelteigenschaften, Handhabung, Sicherheit und Verarbeitung in einem recht breiten Bereich. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass eine hohe Verarbeitungsqualität eine wichtige Voraussetzung für gute Sicherheitseigenschaften, Emissionswerte und Wirkungsgrade ist.

Allerdings garantiert allein der Kauf eines technisch ausgereiften Kaminofens noch keinen effizienten und emissionsarmen Betrieb, denn der Betreibereinfluss ist ganz erheblich. Im Test wurden umfangreiche Handhabungsversuche mit den Kaminöfen vorgenommen, um z. B. die Auswirkung unterschiedlicher Holzfeuchte und verschiedener Holzauflagemengen zu prüfen. Hier zeigt sich, dass eine sachgerechte Bedienung für die Einhaltung möglichst geringer Staubemissionen von großer Bedeutung ist.

Im Ergebnis des Warentests bietet die Stiftung Warentest wertvolle Informationen und Hinweise, worauf bei der Auswahl und der Kaufentscheidung für Pellet- oder Kaminöfen zu achten ist. Aber auch wer bereits mit Kaminöfen heizt, bekommt in der Veröffentlichung wertvolle Tipps, wie die Geräte besonders effizient und umweltfreundlich zu betreiben sind.

Die Ergebnisse des Warentest Kaminöfen und weitere Beiträge zum Heizen mit Holz in Pelletheizungen und Kaminöfen können auch über die Internetseite www.test.de abgerufen werden. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hat über ihren Projektträger Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) die Durchführung des Warentests mit einer finanziellen Förderung ermöglicht.

Link zur Zeitschrift test: www.test.de/shop/test-hefte/
Link zum Online-Angebot: www.test.de/themen/umwelt-energie/test/


Ansprechpartner:

Dr. Hermann Hansen
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
OT Gülzow
Hofplatz 1
18276 Gülzow-Prüzen
Tel.: 03843/69 30-116
Telefax: 03843/69 30-220
e-Mail: h.hansen@fnr.de

Das neue Online-Portal www.energie-studien.de informiert über Analysen und Gutachten zu erneuerbaren Energien. Es führt in seiner Datenbank Studien zu systemanalytischen, ökonomischen, politischen, ökologischen und gesellschaftlichen Aspekten der Erneuerbaren Energien auf. Eine Fachredaktion bereitet ausgewählte Berichte, Gutachten und Analysen auf und fasst sie inhaltlich zusammen. Zentrale Aussagen und Ergebnisse werden in Grafiken anschaulich dargestellt. Durch diese redaktionelle Aufbereitung können Internetnutzer Forschungsarbeiten unterschiedlicher Institute und Auftraggeber einander gegenüberstellen und vergleichen. Hierdurch können sich Interessierte ein “ausgewogenes Bild über Fortschritte und Herausforderungen bei der Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien machen”, so Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien.

Das Internetportal bietet desweiteren eine Übersicht über Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen in Deutschland, den Forschungsatlas. Eine interaktive Deutschlandkarte zeigt Einrichtungen, die sich mit technologischen, politischen,wirtschaftlichen, ökologischen oder sozialen Aspekten Erneuerbarer Energien beschäftigen.

Studienradar Erneuerbare Energien im Internet: www.energie-studien.de

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